Eine Reise durch Nostalgie und Romantik!
Die blau-weissen, schmalspurigen Züge der Centovallibahn fahren in eineinhalb Stunden von Locarno nach Domodossola (Italien), durch die bezaubernden „Hundert Täler“ und das Valle Vigezzo, entlang tiefer Schluchten und Felsspalten mit stiebenden Wasserfällen, über bunte Wiesen und gewagte Brücken, durch Rebgelände, Kastanienwälder und malerische Dörfer: eine unvergessliche Reise, abwechslungsreich, faszinierend und komfortabel.
Die Geschichte:
1898 stellt Francesco Balli, Bürgermeister von Locarno, an den Bundesraat einen formellen Antrag für die Konzession einer Eisenbahnlinie.
Im Mai 1913 beginnen auf Schweizer Boden die Bauarbeiten der Centovallibahn. Am 23. November des gleichen Jahres werden aufgrund des Konkurses der französisch-amerikanischen Bank von Paris, die die Finanzierung der Linie sicherstellen sollte, die Arbeiten eingestellt.
Der Bau geht im April 1914 , in beschränktem Masse weiter und wird zu Kriegsbeginn erneut eingestellt.
Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten erfolgt im August 1921. Am 27. März 1923 treffen sich die beiden Gruppen, die die Gleise verlegen (eine aus der Schweiz, eine aus Italien) in Santa Maria Maggiore.
Grosse Einweihung der Locarno-Domodossola-Bahn, die in der Schweiz “Centovallina” und in Italien “Vigezzina” genannt wird, ist am 25. November 1923.