Archiv nach Kategorie "allgemeines"

Die Centovalli Bahn

Veröffentlicht in Sehenswertes, allgemeines mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 17, 2009 von tessinimmobilien

Eine Reise durch Nostalgie und Romantik!

Die blau-weissen, schmalspurigen Züge der Centovallibahn fahren in eineinhalb Stunden von Locarno nach Domodossola (Italien), durch die bezaubernden „Hundert Täler“ und das Valle Vigezzo, entlang tiefer Schluchten und Felsspalten mit stiebenden Wasserfällen, über bunte Wiesen und gewagte Brücken, durch Rebgelände, Kastanienwälder und malerische Dörfer: eine unvergessliche Reise, abwechslungsreich, faszinierend und komfortabel.

Die Geschichte:

1898 stellt Francesco Balli, Bürgermeister von Locarno, an den Bundesraat einen formellen Antrag für die Konzession einer Eisenbahnlinie.

Im Mai 1913 beginnen auf Schweizer Boden die Bauarbeiten der Centovallibahn. Am 23. November des gleichen Jahres werden aufgrund des Konkurses der französisch-amerikanischen Bank von Paris, die die Finanzierung der Linie sicherstellen sollte, die Arbeiten eingestellt.

Der Bau geht im April 1914 , in beschränktem Masse weiter und wird zu Kriegsbeginn erneut eingestellt.

Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten erfolgt im August 1921. Am 27. März 1923 treffen sich die beiden Gruppen, die die Gleise verlegen (eine aus der Schweiz, eine aus Italien) in Santa Maria Maggiore.

Grosse Einweihung der Locarno-Domodossola-Bahn, die in der Schweiz “Centovallina” und in Italien “Vigezzina” genannt wird, ist am 25. November 1923.

Quelle: Centovalli

Das Verzasca Tal …

Veröffentlicht in Sehenswertes, allgemeines mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 15, 2009 von tessinimmobilien

Die Verzasca ist ein Wildfluss im gleichnamigen Tal Valle Verzasca, im Schweizer Kanton Tessin.

Der Name geht auf die Färbung des Wassers zurück (»verde acqua« - grünes Wasser).

Sie entspringt am 2′864 m hohen Pizzo Barone und fliesst zunächst durch das halbkreisförmige Val Vegorness. Die erste Siedlung am Flusslauf ist Sonogno (918 m ü. M.), wo das Val Redorta einmündet. Dann fliesst der Fluss nach Süden durch ein Tal mit mediterraner Vegetation, Weinbergen, aber auch schroffen, steilen Bergflanken, bei Brione mündet die Osura in die Verzasca. Gegen Ende des Tals stellt sich alpine Kargheit ein. Die doppelbogige Brücke Ponte dei Salti in Lavertezzo ist ein bekanntes Postkartenmotiv. Rund um die Brücke wird im Sommer viel gebadet, die Auswaschungen in den Felsen ergeben teilweise natürliche Badewannen. Gleichzeitig ist es aber auch sehr gefährlich; mittlerweile laufen einheimische „Aufpasser“ am Fluss entlang und warnen bzw. zeigen an, wo es relativ ungefährlich ist.

Die Verzasca ist auch unter Paddlern und – bei niedrigem Wasserstand – bei Tauchern beliebt.

Die letzten Kilometer des Tals sind erheblich geprägt durch den Lago di Vogorno, einen Stausee mit einer 220 Meter hohen Staumauer, die das Tal gegenüber der Magadinoebene abriegelt und durch den Bungeesprung von James Bond im Film GoldenEye bekannt wurde. Bei Tenero (210 m ü. M.) mündet die Verzasca in den Lago Maggiore.

Im Stausee liegt ein versunkenes Dorf, welches man bei niederem Wasserstand sehen kann.

Quelle: Wikipedia

Vallemaggia, das Maggia Tal ….

Veröffentlicht in Sehenswertes, allgemeines mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 14, 2009 von tessinimmobilien

KEIN TAG WIE DER ANDERE. Die Tage hier sind voller Sonnenseiten. Und nicht selten möchte man die Zeit anhalten – in dieser einzigartigen Flusslandschaft. Unzählige Wasserfälle, höchste Gipfel, verlassene Maiensässen, Bergseen, unvergessliche Dörfer und Seitentäler. Hier hat man das gute Gefühl, nichts zu müssen, aber alles zu können: Einen Tag nur der Kunst folgen. Bei einem Maler, einem Bildhauer oder einem der vielen «graniti», deren eindrucksvolle Arbeiten mit dem Vallemaggia- Granit nicht nur hier im Tal zu bewundern sind, sondern auch auf Plätzen und in Gärten im Ausland. Am nächsten Tag vielleicht Natur pur spüren. Zum Beispiel auf einem der bestens gepflegten Wanderwege, von denen es immerhin 700 Kilometer gibt. Von leichten bis anspruchsvollen Routen. (Ein Tipp: Richtung Val Calnègia zu der berühmten «Splüia Bèla».) Danach ein Tag auf den Spuren der Architektur? Ganz schön beeindruckend, die verschiedenen Baustile. Der Residenzbau in der Talsohle, die traditionellen Stile in den oberen Seitentälern und – nicht zu vergessen – die Moderne. Die ist sehr schön in Mogno kurz vor Fusio (1280 Meter) zu bewundern. Dort hat der berühmte Architekt Mario Botta eine Kirche in elliptischer Form aus Peccia-Marmor, Granit, Eisen und Glas gebaut. Einen zusätzlichen Tag sollte man noch dem ethnografischen Museum in Cevio widmen, welche seinen Sitz in zwei Bourgeoisie-Häusern des 17. Jahrhunderts hat. Eine sorgfältig durchdachte Ausstellung erlaubt dem Besucher auf den geschichtlich-geografischen Spuren des Maggiatales zu gehen. Man weist besonders auf den Speckstein und die Ziegenzucht hin. Römische Funde aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus, welche man in Moghegno gefunden hat, sind ebenfalls im Museum zu sehen. Auf dem Weg dorthin eines der vielen besonderen Dörfer entdecken und mittags auf einer Piazza mit den Einheimischen einen «Macchiato» trinken. Gerne erzählen sie Ihnen, dass das fast mediterrane Klima der wärmeren Monate perfekt für einen Badetag mit den Kindern ist. Das Wasser des Flusses ist glasklar, die Strände sind mehr als romantisch. Natürlich bietet sich auch eine Mountainbike-Tour, Paragleiten oder Pferde-Trekking an. Was einen auch treibt, die Sonnenseiten des Tages könnten kaum vielseitiger sein. Ein schöner Gedanke, besonders wenn man im «Grotto» bei einem «Nostrano» – dem beliebten Rotwein des Maggiatales – den Tag ausklingen lässt und von dem nächsten träumt. Vielleicht morgen von Maggia nach Alpe Masnee wandern. Und von da aus ins benachbarte Valle Verzasca. Um die Zeit anzuhalten.

Quelle: ValleMaggia Turismo

Das Bleniotal (Valle di Blenio) …

Veröffentlicht in Sehenswertes, allgemeines mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 13, 2009 von tessinimmobilien

Das Bleniotal (Valle di Blenio) im nördlichen Tessin erstreckt sich vom Lukmanierpass (1914m) talwärts bis nach Biasca. Dank seiner ausgesprochenen Nord-Süd-Ausrichtung ist das Tal sehr sonnig und wird auch «Sonnental» genannt. Wer schwindelfrei ist, kann die welthöchste Kunstkletterwand erklimmen.

Die Lukmanier-Passstrasse führt heute vom Bleniotal nach Disentis/Sedrun im Bündner Hinterrheintal und ist ganzjährig befahrbar. Das Tal zählt jedoch mit den Übergängen über den Passo del Sole, Greina- und Diesrutpass zu den schon sehr früh begangenen Alpenrouten. Obwohl von seiner Lage her zur kargen Gebirgswelt gehörend, ist der Charakter des Bleniotals Charakter geradezu südlich, sogar der Weinbau hat hier Tradition. Die Berglandwirtschaft hat aus dem wilden Tal ein landschaftliches Kleinod gemacht. Es lohnt sich, beim Bergbauern duftende Köstlichkeiten zu degustieren.

Mit dem Museum von Blenio in Lottigna und der Cà da Rivöi in Olivone (Völkerkunde, sakrale Kunst), dem Schokoladenmuseum in Dangio, der Mineralien- und Fossiliensammlung in Semione und dem Archiv Donetta in Casserio/Corzoneso (Fotografie) sowie Meisterwerken der lombardischen Romanik, zu denen die Kirche von Negrentino gehört, verfügt das Tal über ein breit gefächertes kulturelles Angebot.

Weitere Informationen zum Bleniotal …..

Bosco Gurin, das Walser Dorf im Tessin …..

Veröffentlicht in Sehenswertes, allgemeines mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 11, 2009 von tessinimmobilien

Das auf 1506 Metern über Meer gelegene Bosco Gurin ist das höchste Dorf im ganzen Kanton Tessin. Seine Geschichte beginnt im 13. Jahrhundert, als die ersten Walser auf der Suche nach einer festen Bleibe aus Westen in die Gegend kamen. Im natürlichen Becken des Valle di Bosco fanden sie diesen Ort, liessen sich hier nieder und gründeten das Dorf Gurin. Die Einwohner von Bosco Gurin haben über die Zeit hinweg ihre Traditionen und ihre Sprache bewahren können, so dass die Einheimischen noch heute fliessend ihr Ggurijnartitsch sprechen. Die kulturelle Eigenheit der Walser rührt von ihrer Art her, die Alpen von oben zu erleben, nicht in die Ebene hinunterzusteigen und sich mit der Härte und den Tragödien des Berges auseinanderzusetzen. Diese Eigenschaft widerspiegelt sich in den typischen Bauten (Kornspeicher, Gadumdschi) genauso wie in den Legenden und in der bäuerlichen Tradition (zum Beispiel der Legende der Weltu, sagenhafte Gestalten mit verkehrten Füssen). Obwohl auch Bosco Gurin im vergangenen Jahrhundert unter Emigration und Entvölkerung litt, konnte sich das Dorf in den letzten Jahren dank dem Tourismus und mutigen Projekten wie dem Skigebiet, das zu den beliebtesten im ganzen Tessin gehört, wieder erholen.

Im Winter ist Bosco Gurin Synonym für Ski. Aus den ersten kleinen Skiliften in den 60er-Jahren ist mit dem Bau der Sesselbahn und weiteren neuen Anlagen ein weites, abwechslungsreiches Skigebiet entstanden, das die Herzen aller Skifahrer höher schlagen lässt. Vom Anfänger bis zum anspruchsvollen Fahrer findet man in Bosco Gurin, auf 30 km verteilt, die passende Abfahrtspiste. Snowpark, Kinderlift mit dazugehöriger Piste, Schlittenbahn, eine Langlaufloipe und eine Strecke für Liebhaber von Winter Nordic Walking vervollständigen das Angebot.

Weitere Informationen …..

Nach 72 Jahren wurde ein Bugatti Brescia aus dem Lago Maggiore geborgen ….

Veröffentlicht in allgemeines mit Tags , , , , , , , , , , , am August 28, 2009 von tessinimmobilien

Wo normalerweise Bierdosen, Fahrräder oder ausgediente Kühlschränke auf dem Grund der Seen verrotten, erwartet man kein Sportwagen Juwel. Die Gemeinde Ascona hatte hier mehr Glück und kann einen mysteriösen Fund melden: Eine Tauchergruppe aus Ascona, zog in Eigenregie, einen Bugatti Brescia Bj. 1925 aus dem Hafenbecken vor Ascona. Lange Zeit war es nur ein Mythos, dass jenes Autowrack, das Sporttaucher Ende der 60er Jahre im Lago Maggiore vor Ascona entdeckt hatten, ein Bugatti sei. Erstaunlich ist der heutige Zustand des Bugatti. Wer sich mit natürlicher Konservierung auskennt, weiss, dass Schlamm selbst korrosionsanfällige Materialien wie Stahl Jahrhunderte lang konservieren kann. So zu sehen am Beispiel Bugatti, der leider nur mit der linken Seite im Schlamm steckte. An dieser ist sogar noch der originale, blaue Lack deutlich zu erkennen. So gab der Sportwagen nach 72-jährigen Aufenthalt im Lago sogar noch ein Lebenszeichen von sich: An der Piazza platze der Reifen hinten links und liess den Schlauch hervorquellen. Dann platze auch dieser.

Vallemaggia Pietraviva

Veröffentlicht in allgemeines mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Mai 18, 2009 von tessinimmobilien

Vallemaggia pietraviva ist eine Initiative der Vereinigung der Gemeinden des Maggiatals. Sie beabsichtigt, der Region ein neues Image zu geben, in dessen Mittelpunkt der Stein steht. Der Stein als grundlegendes Element der natürlichen Landschaft und dessen, was der Mensch im Laufe der Jahrhunderte in diesem Tal hervorgebracht hat.

Die Initiative will ein starkes, positives und dynamisches Image entwickeln, pflegen und verbreiten und verfolgt damit im Wesentlichen zwei Ziele:

  • Die Stärkung der Identität des Maggiatals und gleichzeitige Entwicklung eines vertieften Regionalbewusstseins.

  • Die Förderung der Entwicklung des Tals in den Bereichen Tourismus, Industrie, Kunsthandwerk und Kultur.

    Es handelt sich um ein eigentliches territoriales Marketingprojekt, das neue Dynamik in die nachhaltige Entwicklung des Maggiatals bringen will. Am Projekt beteiligen sich sechs in der Region tätige Vereinigungen.

  • Campione plant Hafen

    Veröffentlicht in allgemeines mit Tags , , , , , , , , , am Mai 10, 2009 von tessinimmobilien

    Für einige Millionen Franken sollen neue Bootsanlegeplätze, Restaurants, Hotels und Ausstellungsräume entstehen. Die Realisierung der neuen Hafenzone unterhalb des Spielkasinos wird ein Zeitraum von rund drei Jahren kalkuliert.

    Im Hinblick auf die neuen Gebäude am Ufer handelt es sich allerdings erst einmal um eine Machbarkeitsstudie, in der die grundsätzlichen Rahmenbedingungen geklärt werden. Konkreter und ausführbar sind dagegen die Pläne für die zusätzlichen Bootsanlegeplätze.

    Die Gemeindebehörde sieht vor, die bestehenden 140 Liegeplätze auf 252 zu erhöhen, womit Campione den grössten Bootshafen am Ceresio besitzen würde.

    Durch die Neugestaltung des Hafens soll der 2200 EinwohnerOrt touristisch aufgewertet werden. Campione lebt in erster Linie von seiner Spielbank, die als die grösste in Europa gilt.

    Airolo eröffnet die Ski – Saison

    Veröffentlicht in aktuelles, allgemeines mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Dezember 2, 2008 von tessinimmobilien

    AUF DEN Höhen liegt Schnee, die Temperaturen sind gesunken. Beste Voraussetzungen also, um die Wintersportsaison in Angriff zu nehmen. So sieht man es je­denfalls in Airolo- Pesciüm, wo an diesem Wochenende erstmals die Lifte laufen werden. Am Samstag und Sonntag sind die Gondelbahn nach Pesciüm und von dort der Skilift nach Co­mascnè sowie der Kinderlift in Betrieb. Weniger rosig sieht die Lage im etwas südlicher gelege­nen Carì aus. Dort hat der Amts­richter einen Sachverständigen damit beauftragt, noch einmal die deponierte Bilanz zu überprü­ft Gondelbahnen.
    Erst danach will er über ein Moratorium entscheiden, wel­ches den Betrieb für die anste­hende Saison sichern würde. Die Schneedecke im Bleniotal reiche fürs Skifahren noch nicht aus, vermeldet in diesen Tagen auch der für die Lifte am Nara zustän­dige Fabio Mandioni. Dennoch müssten Wintersportfans nicht auf ihren Lieblingssport verzich­ten. Der Blenio-Sci-Pass hat auch im bündnerischen Disentis Gül­tigkeit. Dort öffnen morgen, Samstag, die ersten Bahnen. Im Walserdorf Bosco Gurin soll ab Weihnachten den Pistenfreuden gefrönt werden können.

    Verluste im Luganese und Maggiatal ….

    Veröffentlicht in aktuelles, allgemeines mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am November 24, 2008 von tessinimmobilien

    DAS KANTONALE Finanz- und Wirtschaftsde­partement hat erste Daten zur diesjährigen Weinle­se veröffentlicht. Wie erwartet fiel der Jahrgang mengenmässig schwach aus: Mit 4’534’028 Kilo­gramm liegt die Menge beim Merlot 21,4 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt. Am schlimmsten erwischte es die Region Lugano, wo fast ein Drittel weniger Merlot gekeltert werden konnte, und das – weinwirtschaftlich wenig bedeu­tende – Maggiatal mit einem Minus von gut 83 Pro­zent. Hagel vernichtete dort den Grossteil der Trau­ben. Völlig aus der Reihe tanzte die Riviera, also die Gegend um Biasca, wo sich die Winzer über ein Plus von 2 Prozent freuen konnten. Der für die Qualität zugezogene Messfaktor, der Zuckergehalt, lag trotz ungünstigem Witterungsverlauf nur leicht unter dem Mittel der letzten zehn Jahre. Anders sieht der Vergleich allerdings mit den Vorgänger­Jahrgängen aus. Erreichte der Merlot etwa im her­vorragenden 2007 im Tessin 90 Grad Oechsle, wa­ren es diesmal knapp 84° Oe (20.2 Brix).
    Weniger problematisch war 2008 für die weissen Sorten, deren Anteil an der Gesamtmenge bei gut 7 Prozent lag: Chardonnay & Co. reiften in prak­tisch gleicher Menge wie im Vorjahr aus. Hinge­gen mussten Besitzer der in dieser Statistik nicht
    erfassten Americana- Reben einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Zu diesen üblicherweise für die Schnapsherstellung verwendeten Trauben fehlen genaue Angaben, weil sie anders als dieje­nigen der ersten Kategorie nicht besteuert werden. Unter den roten Sorten der ersten Kategorie mach­te der Merlot 94 Prozent aus, während Gamaret, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Bondola je auf rund ein Prozent der Lese ka­men. Der Gesamtwert der – steuerlich erfassten – Trauben betrug 20.8 Millionen Franken. Für ein Ki­lo Merlot erhielten Winzer durchschnittlich 4,05 Franken. 2007 waren es 4,48 Franken gewesen