Archiv nach Kategorie "aktuelles"

Tessiner Luxushotel in Flammen

Veröffentlicht in aktuelles mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am November 26, 2009 von tessinimmobilien

In der Urlaubsregion Tessin kam es dieser Tage zu einem Hotelbrand. Ein Luxushotel im Tessiner Ort Ascona wurde bei dem Feuer erheblich beschädigt. Das fünf Sterne tragende Hotel Castello del Sole kam jedoch mit einem blauen Auge davon. Zwar stürzte eine Decke ein und große Teile der Inneneinrichtung wurden zerstört, doch verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Seit Oktober gab es glücklicherweise keinen Hotelbetrieb mehr in dem Asconaer Hotel. Lediglich der Welnessbereich des Spa Hotels war noch in Betrieb. Brandherd war daher auch eine Sauna. Die Löscharbeiten der aus Locarno herbeigeeilten Feuerwehr zogen sich über eine Stunde hin, ehe man die Flammen im Griff hatte. Zu keiner Zeit bestand jedoch Gefahr für Personen. Ebenfalls befand sich niemand im Wellnessbereich, als das Feuer ausbrach. Die Sicherheitssysteme leisteten ihren Dienst und hätten im Zweifel auch Schlimmeres verhindert. Hotels in der Schweiz unterliegen hohen Sicherheitsstandards. Die Sicherheitssysteme müssen so konzipiert sein, dass sie bei einem Feuer direkt anschlagen. Ebenso gibt es kein Hotel ohne ausreichende Rettungswege. Auch Besucher des Hotels in Ascona wären demnach noch rechtzeitig und sicher aus dem Gebäude gelangt. Um seinen Gästen weiterhin höchste Sicherheit zu bieten wird die Ursache des Brandes schnellst möglich aufgeklärt werden. Zur Stunde sei die Ursache für das Feuer aber noch unklar.

Erst vor wenigen Jahren wurde das Hotel zu einem der nobelsten in der gesamten Schweiz umgebaut und erfreut sich auch großer Beliebtheit. Besucher werden sich von dem Brand nicht abschrecken lassen und auch die Aufräumarbeiten starteten unverzüglich, damit die Anlage trotz des Unfalles pünktlich zur Frühlingssaison wieder für Gäste offen steht. In der Vergangenheit erhielt das Hotel zahlreiche Preise und genoss einen hervorragenden Ruf. Knapp 160 Mitarbeiter sorgen sich um das Wohl der Gäste, die ihre Ferien in Tessin verbringen. Auch in Zukunft strebt man an, seine Position als eines der besten Hotels in der Schweiz zu halten.

Quelle: www.schweiz-netz.com

Giulio Tremonti – ein Bekehrter schlägt voller Eifer zurück

Veröffentlicht in aktuelles mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am November 23, 2009 von tessinimmobilien

Treibende Kraft hinter den italienischen Angriffen auf den Finanzplatz Schweiz ist Wirtschaftsminister Giulio Tremonti. Er soll selber Steuern hinterzogen haben.

Das Problem sei nicht Italien, sondern Tremonti, sagte Bundesrätin Doris Leuthard kürzlich im «Corriere del Ticino». Will heissen: Es ist vor allem der italienische Finanz- und Wirtschaftsminister, der den Schweizer Finanzplatz piesackt. Fragt sich also: Was hat Giulio Tremonti denn nur gepackt, dass er mit derart heiligem Furor auf die Schweiz loszieht?

Eine diplomatische Antwort gibt der Tessiner Treuhänder Giorgio Antonini: «Als früherer Finanzberater kennt Tremonti die internationalen Finanzmechanismen bestens und hat beschlossen, jene anzugreifen, die sie heute noch anwenden.» (TA vom Samstag). Etwas deutlicher wurde da schon der Tessiner CVP-Ständerat Filippo Lombardi in der «Aargauer Zeitung»: Tremonti habe «als vielleicht einziger Finanzminister der Welt in seinem vorherigen Beruf als Wirtschaftsanwalt selber bedeutende Beträge auf Schweizer Konti transferiert. Er kennt sich da also bestens aus.» Pointiert und ohne Umschweife sagt es schliesslich ein Kenner der Materie, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will: «Wenn die Hure zur Nonne wird . . .»

Zum vollständigen Artikel bazonline.ch ….

«Der Scudo geht die ganze Schweiz an»

Veröffentlicht in aktuelles mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am November 21, 2009 von tessinimmobilien

Bern hat es in den Augen eines Tessiner Treuhänders verpasst, laut genug gegen die Steueramnestie zu protestieren.

Sie sagen, wer sein Haus in der Schweiz den italienischen Steuerbehörden nicht gemeldet hat, muss es verkaufen. Gibt es wirklich keine Alternative?
Das derzeitige Gesetz schreibt ganz klar vor, dass Liegenschaften zu verkaufen sind. Wir schlagen unseren Kunden daher vor, am Scudo fiscale teilzunehmen und einen Verkauf in die Wege zu leiten. Gleichzeitig hoffen wir auf den gesunden Menschenverstand der italienischen Behörden, welche diese unsinnige und letztlich verfassungswidrige Bestimmung wieder aufheben sollten.

Was ist genau verfassungswidrig?
Ein italienischer Steuerpflichtiger kann sein nicht deklariertes Haus in London behalten, das in der Schweiz muss er verkaufen. Ich glaube nicht, dass diese Unterscheidung vor Gericht standhalten würde. Das Problem ist bloss, dass der Scudo fiscale den Betroffenen keine Zeit für Klagen lässt.

Könnte die Schweiz dagegen etwas unternehmen?
Gegen den Scudo fiscale an sich kann sie nichts unternehmen, weil jedes Land solche Gesetze autonom erlassen kann. Hingegen hätte sie meiner Ansicht nach deutlich gegen verfassungswidrige Bestimmungen protestieren müssen.

Zum ganzen Artikel im Tagesanzeiger…

Bundesgericht ordnet neue Abstimmung über Gemeindefusionen im Tessin an

Veröffentlicht in aktuelles mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am November 19, 2009 von tessinimmobilien

Das Bundesgericht hat die Fusion der Tessiner Gemeinden Rivera, Bironico, Sigirino, Camignolo und Medeglia annulliert. Es hiess eine Beschwerde von Einwohnern gut. Nun müssen die Stimmbürger der betroffenen Gemeinden über ein neues Fusionsprojekt abstimmen.

Ursprünglich hatte die Tessiner Regierung geplant, sieben Gemeinden zwischen Lugano und Bellinzona zu einer politischen Kommune namens Monte Ceneri zusammenzulegen. Bei einem Urnengang am 25. November 2007 stimmten fünf Gemeinden dem Projekt zu, zwei lehnten es ab.

Die Kantonsregierung zog die Konsequenzen aus der Abstimmung und ordnete eine 5er-Fusion an. Isone und Mezzovico-Vira, wo die Stimmbürger sich gegen eine Fusion ausgesprochen hatten, wurden von dem Projekt ausgeschlossen.

zum vollständigen Artikel …

Ein Museum für alle – alle ab, ins Museum

Veröffentlicht in Sehenswertes, aktuelles mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am November 15, 2009 von tessinimmobilien

Wer hätte gedacht, dass eine kleine Region wie das Tessin nicht weniger als achtzig Museen ihr eigen nennt. Neben einigen alteingesessenen, traditionellen Ausstellungsstätten wie Villa Ciani in Lugano zeigen noch weitere Einrichtungen Dokumente und andere Zeugnisse, die den verschiedensten Persönlichkeiten und Themen gewidmet sind. So haben wir Museen für Kinder, wie das Museo in erba in Bellinzona, und solche für Interessierte an Geschichte, Naturwissenschaften, Etnografie, Malerei, Bildhauerei oder Fotografie. Der Dichter Hermann Hesse, der Bildhauer Vincenzo Vela sowie die Künstler Wilhelm Schmid und Ignaz Epper und der Musiker Ruggero Leoncavallo haben so einen Platz gefunden, der anhand von Werken, Briefen, Bildern und sonstigen Gegenständen dieser nicht alltäglichen Zeitgenossen gedenkt. Ein Bild des bäuerlichen Lebens ersteht durch die über das Tal verteilten etnografischen Museen: in Loco, Sonogno, Cevio, Giornico, Bosco Gurin und weiteren Dörfern erzählen Gegenstände des täglichen Gebrauchs vom Leben der Bewohner der Berge und des Flachlandes und der verschiedenen Berufsstände wie Weber, Spinner, Käser, Bauer und Weinproduzent. Auch für Feinschmecker wurden Museen geschaffen: sie sind dem Kaffee, der Schokolade und dem Wein gewidmet. Wer weiß, vielleicht wird ja zu einer Verkostung geladen. Das vom Clown Dimitri geschaffene Museum lädt zum Schmunzeln ein, während das Kirchenkunstmuseum mehr zum Nachdenken anregt. Aber nicht, dass das alles wäre! Wenn Ihnen der Sinn danach steht, dann können Sie dem Radiomuseum, den Museen historischer Foto- und Filmapparate, touristischer Manifeste oder Militärfestungen und/oder dem Zollmuseum einen Besuch abstatten.

Quelle: www.ticino.ch

Chocodays – Die Schokoladen-Tage 7. – 8. November 2009

Veröffentlicht in Veranstaltungen, aktuelles mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am November 6, 2009 von tessinimmobilien

Ein süsser Duft weht durch die Altstadt von Bellinzona. Süsse Versuchungen gibt es zu degustieren im Rahmen eines kulturellen und künstlerischen Festes, das der Schokolade in all ihren Facetten gewidmet ist: Geschichte, Kultur, Aktualität und künftige Entwicklung des auf Kakao basierenden Produktes. Das Programm umfasst die historische Rückschau auf eine Schokoladenfabrik des 17. Jahrhunderts mit Darstellern in historischen Kostümen; Vorführungen von maîtres chocolatiers aus der Region mit kostenlosen Degustationen; eine Ausstellung mit aus Schokolade gefertigten Objekten und Vorführungen internationaler Künstler; Schönheitsbehandlungen auf Schokoladebasis; musikalische Unterhaltung und Kunsthandwerksmarkt. Zu diesem Event sind ausserdem verschiedene Rahmenveranstaltungen vorgesehen wie eine öffentliche Vortragsreihe, eine-Vorführung im Teatro Sociale in Bellinzona und eine Theateraufführung für Schulklassen; eine Ausstellung mit historischen Haushaltartikeln; eine Gastronomiereihe; Aktivitäten für Kinder; ein Schreibwettbewerb für Schüler und das ?Geschmacks-Labor“.
Eines der berühmtesten Produkte der nationalen Süsswarenindustrie, die Schokolade, eignet sich bestens als Protagonistin der öffentlichen Veranstaltung: Mit 12,4 Kilogramm jährlichem Schokoladekonsum pro Kopf steht die Schweizer Bevölkerung weltweit an der Spitze der Schleckmäuler-Rangliste.

Wo :
Palazzo Civico
6500  Bellinzona                                                Website: www.chocodays.ch

Väterchen Frost ist da Jetzt wirds kalt! ….

Veröffentlicht in aktuelles mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 12, 2009 von tessinimmobilien

Der warme Herbst meldet sich ab: In der Nacht auf heute brach eine Kaltfront über die Schweiz herein. Das Thermometer sackte runter und klettert so schnell nicht wieder hoch.

Die Kaltfront vom Norden kühlt die Schweiz ab. Durften wir das Wochenende noch bei bis zu 20 Grad geniessen, müssen wir heute die dicke Jacke aus dem Schrank holen. Mehr als 12 Grad liegen nicht drin.

Und die Schneefallgrenze kriecht bedrohlich in die Niederungen. Thomas Jordi von SF Meteo zu Blick.ch: «Morgen liegt Schneefallgrenze bereits auf 1000 Meter, vereinzelt auch darunter.» Über 2000 Meter reichte es bereits heute für 40 Zentimeter Neuschnee!

Das Mittelland bleibt von der weissen Pracht noch verschont. Aber: «Am Mittwoch und Donnerstag wirds ziemlich kalt», so der Meteorologe. Hobbygärtner aufgepasst: In der Nacht auf Mittwoch könne es schon den ersten Frost geben. «Für Glatteis reichts aber nicht», sagt Thomas Jordi. Dafür sei der Boden noch zu warm.

Die ganze Woche über erwarten uns also kühle Temperaturen. «Es ist definitiv Zeit für einen Garderobenwechsel», so Jordi. Das Thermometer steige nicht höher als 10 Grad. «Mittwoch und Donnerstag wirds nicht wärmer als 6 Grad.» Dafür bleibe es für den Rest der Woche ziemlich trocken.

Quelle: Blick.ch

Ascona besitzt einheimliches Wahrzeichen

Veröffentlicht in Sehenswertes, aktuelles mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 10, 2009 von tessinimmobilien

Es ist ein seltsames Phänomen: Die eiligen Autofahrer, die nach Ascona hineinstreben, nehmen eher die grosse Event-Anzeigetafel auf der Höhe des Friedhofs wahr als das Castello. Aber hat denn das ehemalige Bauern- und Fischerdorf überhaupt ein Schloss bzw. eine Burg? Das bejahen die Historiker: Seit rund tausend Jahren existiert das Castello. Die umgebauten Reste davon thronen auf dem Hügelchen vor dem Friedhof, um sie herum brandet der Verkehr auf breiten Strassen. Aber noch im Mittelalter schlugen Wellen des Flusses Maggia gegen den Fels des Castello San Materno. Das riesige Schwemmland, das später zum Delta wurde, ging damals wahrlich sehr viel fliessender in den See über. – San Materno: So heisst auch das BauhausTheater, über dessen baldige Eröffnung die TZ in ihrer letzten Ausgabe berichtet hat. Natürlich erhielt das Theater den Namen vom Castello, weil das betreffende Terrain früher zum Schlosspark gehört hatte. Während nun das Theater vor dem Verfall gerettet ist und den Betrieb von neuem aufnimmt, modert das Schloss, das eigentlich Asconas heimliches Wahrzeichen ist, weiter vor sich hin. Die Schäden sind massiv: Wegen Einsturzgefahr wird der Zutritt ins Castello verwehrt. Einzig in einem der Nebengebäude lebt noch die Haushälterin der früheren Besitzerin, der legendären Tänzerin Charlotte Bara. Nach ihrem Tod 1986 überliessen die Erben das Castello für eine bescheidene halbe Million Franken der Gemeinde Ascona. Und endlich ist das Gemeindeparlament gewillt, auch das Schloss San Materno sanieren zu lassen. Es hat 215 000 Franken für eine entsprechende Projektstudie bewilligt. „Wir sind bereits am Planen, die Renovation des Castello soll ins Budget 2012-2016 aufgenommen werden“, sagt Asconas Kulturamtschef Luca Pissoglio. Die vermutlichen Kosten sind noch unklar, werden aber mit Sicherheit höher liegen als die vier Millionen teure Renovation des Teatro San Materno. Die wahrscheinlichste Nutzungsmöglichkeit ist für den Municipale, im Schloss eine Art Herberge einzurichten. Vornehmlich für diejenigen Kulturleute, die von auswärts kommen und im Theater oder in anderen Kulturinstitutionen der Region arbeiten. Denkbar ist auch die Einrichtung von Konferenzsälen, zudem könnten im Schloss weitere kulturelle Anlässe über die Bühne gehen. Aber das hängt davon ab, wie gut das Teatro San Materno funktioniert, so Pissoglio. Das Castello ist diejenige der drei alten Burgen Asconas, von deren Substanz sich noch am meisten erhalten hat, erklärt Michela Zucconi-Poncini. Die Konservatorin des Gemeindemuseums datiert den ältesten Teil des San-Materno-Schlosses (ursprünglich eben eine Burg), einen Wachturm, auf das 10. oder 11. Jahrhundert. Der Turm wurde zirka zweihundert Jahre später zur Altarnische einer romanischen Kirche umgemodelt, als die Burg in den Besitz der Familie De Castelletto überging. Die Kapelle erhielt eine wunderschöne Freskenmalerei, deren Reste heute noch zu sehen sind. Später entstand rund ums Schloss ein Dorfteil namens Castelletto. Im Jahre 1513 fiel das Castello den Eidgenossen in die Hände: Sie schliffen einen Teil und liessen den Rest unbenutzt. So erging es rund vierzig Burgen im Tessin; eigentlich blieben nur die drei Bellenzer Burgen sowie ein Rest der einstmals riesigen Anlage der Locarneser Burg übrig. Sogar die San-Materno-Kapelle verfiel zusehends, bis ums Jahr 1850 herum der adlige Franzose Enrico de Loppinot alles aufkaufte und einen umfassenden Ausund Wiederaufbau im sogenannt romantischen Stil veranlasste. Der heute sichtbare Turm ist ein damaliger „Neubau“, der auf der Südseite steht: Er vermittelt einen Eindruck, wie das Castello als Festung wohl aussah. Im Jahre 1919 kaufte die aus Belgien kommende Seidenhändlerfamilie Bachrach Schloss und umliegenden Park – und für die Tochter Charlotte liessen sie dann 1927 das Bauhaus-Theater errichten, das damals noch auf dem gleichen Parkgelände lag. Ausserdem gaben sie eine moderne Freske in Auftrag: Von 1919 bis 1922 erschuf der Sohn des russischen Malers Alexej Jawlensky, Andreas, in einem Schlafraum des Wohntraktes eine Deckenmalerei mit Sonne, Himmel und Blumen. Früher eine Wehrburg, später ein Treffpunkt von Künstlern – heute ist das Castello San Materno eine missachtete Visitenkarte am Ortseingang. Doch irgendwann wird es hoffentlich als Wahrzeichen Asconas in neuem Glanz erstrahlen.

Quelle: tessinerZeitung

Wiege der Alternativbewegungen im Tessin soll aufgewertet werden ….

Veröffentlicht in Sehenswertes, aktuelles mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 7, 2009 von tessinimmobilien

Das historische Erbe auf dem Monte Verità oberhalb von Ascona soll aufgewertet werden. Als dringend erweist sich die Renovation der drei Gebäude, die zum Museumsrundgang gehören. Die Kosten für die Restauration werden auf drei Millionen Franken geschätzt.

Ascona. – Besonders der hölzerne Teil der Gebäude sowie die technischen Einrichtungen würden sich in einem prekären Zustand befinden, schreibt die Stiftung Monte Verità in einem Communiqué.

Man habe die Renovationskosten mit drei Millionen Franken bewusst hoch angesetzt, um vor Überraschungen gefeit zu sein. Es handle sich um ein einmaliges architektonisches und kulturelles Erbe, das es zu erhalten gelte.

Aus der Pionierzeit der lebensreformerischen Künstlerkolonie sind auf dem Monte Verità drei Gebäude übrig geblieben, die den heutigen Museumsrundgang bilden: Casa Anatta, Casa Selma und ein Pavillon aus Holz.

Während die Casa Selma eine typische „Licht-Luft-Hütte“ ist, diente die 1902 errichtete Casa Anatta den Gründern der Naturistenkolonie als Wohnhaus. Mit seinem Flachdach, den doppelten Wänden und Rolltüren galt es einst als „originellstes Schweizerhaus in Holz“.

Heute beherbergt die Casa Anatta eine permanente Ausstellung über die Geschichte des Monte Verità und seiner Kolonie, der in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Lebensreformer, Pazifisten, Anarchisten, Theosophen und Flüchtlinge angehörten.

Viel zur Wiederentdeckung von deren Ideen trug die Ausstellung mit dem Titel „Mammelle della verità“ von Harald Szeemann bei. Die Schau wurde in Zürich, Berlin, München und Wien gezeigt und war ein grosser Erfolg, da sie dem Bedürfnis nach Alternativen in den 1970er Jahren eine historische Grundlage gab.

Die Kosten für die Renovation der Gebäude sowie die Neuausrichtung des Hügels unter dem Titel „Monte Visione“ werden mit insgesamt 5,6 Millionen Franken veranschlagt.

Quelle: www.vaterland.li

Grünes Licht für Grossgemeinde Gambarogno

Veröffentlicht in aktuelles mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am September 5, 2009 von tessinimmobilien

Dem Zusammenschluss von neun Tessiner Gemeinden zu einer neuen politischen Kommune namens Gambarogno am Lago Maggiore steht nichts mehr im Weg. Das Bundesgericht in Lausanne hat eine Beschwerde der Gemeinde San Nazzaro abgewiesen.

Die Stimmbürger von San Nazzaro hatten sich an einer Abstimmung am 25. November 2007 als einzige gegen das Fusionsprojekt ausgesprochen.In den Gemeinden Caviano, Contone, Gerra Gambarogno, Indemini, Magadino, Piazzogna, Sant’Abbondio und Vira Gambarogno hingegen wurden die Pläne des Kantons mit grosser Mehrheit gutgeheissen.

Die Behörden von San Nazzaro reichten gegen die daraufhin vom Grossen Rat angeordnete Zwangsfusion eine Beschwerde ein, die das Bundesgericht in Lausanne nun abgewiesen hat.

In den letzten zehn Jahren sind im Tessin 21 Gemeindefusionen vollzogen worden. Von der Neuorganisation betroffen waren 90 Kommunen respektive über 150′000 Einwohner. 14 weitere Projekte befinden sich in der Planungsphase, wie man der Homepage des Kantons Tessin entnehmen kann.