Archiv für Oktober, 2009

Bosco Gurin, das Walser Dorf im Tessin …..

Veröffentlicht in allgemeines, Sehenswertes mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 11, 2009 von Immobilien Ticino

Das auf 1506 Metern über Meer gelegene Bosco Gurin ist das höchste Dorf im ganzen Kanton Tessin. Seine Geschichte beginnt im 13. Jahrhundert, als die ersten Walser auf der Suche nach einer festen Bleibe aus Westen in die Gegend kamen. Im natürlichen Becken des Valle di Bosco fanden sie diesen Ort, liessen sich hier nieder und gründeten das Dorf Gurin. Die Einwohner von Bosco Gurin haben über die Zeit hinweg ihre Traditionen und ihre Sprache bewahren können, so dass die Einheimischen noch heute fliessend ihr Ggurijnartitsch sprechen. Die kulturelle Eigenheit der Walser rührt von ihrer Art her, die Alpen von oben zu erleben, nicht in die Ebene hinunterzusteigen und sich mit der Härte und den Tragödien des Berges auseinanderzusetzen. Diese Eigenschaft widerspiegelt sich in den typischen Bauten (Kornspeicher, Gadumdschi) genauso wie in den Legenden und in der bäuerlichen Tradition (zum Beispiel der Legende der Weltu, sagenhafte Gestalten mit verkehrten Füssen). Obwohl auch Bosco Gurin im vergangenen Jahrhundert unter Emigration und Entvölkerung litt, konnte sich das Dorf in den letzten Jahren dank dem Tourismus und mutigen Projekten wie dem Skigebiet, das zu den beliebtesten im ganzen Tessin gehört, wieder erholen.

Im Winter ist Bosco Gurin Synonym für Ski. Aus den ersten kleinen Skiliften in den 60er-Jahren ist mit dem Bau der Sesselbahn und weiteren neuen Anlagen ein weites, abwechslungsreiches Skigebiet entstanden, das die Herzen aller Skifahrer höher schlagen lässt. Vom Anfänger bis zum anspruchsvollen Fahrer findet man in Bosco Gurin, auf 30 km verteilt, die passende Abfahrtspiste. Snowpark, Kinderlift mit dazugehöriger Piste, Schlittenbahn, eine Langlaufloipe und eine Strecke für Liebhaber von Winter Nordic Walking vervollständigen das Angebot.

Weitere Informationen …..

Ascona besitzt einheimliches Wahrzeichen

Veröffentlicht in aktuelles, Sehenswertes mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 10, 2009 von Immobilien Ticino

Es ist ein seltsames Phänomen: Die eiligen Autofahrer, die nach Ascona hineinstreben, nehmen eher die grosse Event-Anzeigetafel auf der Höhe des Friedhofs wahr als das Castello. Aber hat denn das ehemalige Bauern- und Fischerdorf überhaupt ein Schloss bzw. eine Burg? Das bejahen die Historiker: Seit rund tausend Jahren existiert das Castello. Die umgebauten Reste davon thronen auf dem Hügelchen vor dem Friedhof, um sie herum brandet der Verkehr auf breiten Strassen. Aber noch im Mittelalter schlugen Wellen des Flusses Maggia gegen den Fels des Castello San Materno. Das riesige Schwemmland, das später zum Delta wurde, ging damals wahrlich sehr viel fliessender in den See über. – San Materno: So heisst auch das BauhausTheater, über dessen baldige Eröffnung die TZ in ihrer letzten Ausgabe berichtet hat. Natürlich erhielt das Theater den Namen vom Castello, weil das betreffende Terrain früher zum Schlosspark gehört hatte. Während nun das Theater vor dem Verfall gerettet ist und den Betrieb von neuem aufnimmt, modert das Schloss, das eigentlich Asconas heimliches Wahrzeichen ist, weiter vor sich hin. Die Schäden sind massiv: Wegen Einsturzgefahr wird der Zutritt ins Castello verwehrt. Einzig in einem der Nebengebäude lebt noch die Haushälterin der früheren Besitzerin, der legendären Tänzerin Charlotte Bara. Nach ihrem Tod 1986 überliessen die Erben das Castello für eine bescheidene halbe Million Franken der Gemeinde Ascona. Und endlich ist das Gemeindeparlament gewillt, auch das Schloss San Materno sanieren zu lassen. Es hat 215 000 Franken für eine entsprechende Projektstudie bewilligt. „Wir sind bereits am Planen, die Renovation des Castello soll ins Budget 2012-2016 aufgenommen werden“, sagt Asconas Kulturamtschef Luca Pissoglio. Die vermutlichen Kosten sind noch unklar, werden aber mit Sicherheit höher liegen als die vier Millionen teure Renovation des Teatro San Materno. Die wahrscheinlichste Nutzungsmöglichkeit ist für den Municipale, im Schloss eine Art Herberge einzurichten. Vornehmlich für diejenigen Kulturleute, die von auswärts kommen und im Theater oder in anderen Kulturinstitutionen der Region arbeiten. Denkbar ist auch die Einrichtung von Konferenzsälen, zudem könnten im Schloss weitere kulturelle Anlässe über die Bühne gehen. Aber das hängt davon ab, wie gut das Teatro San Materno funktioniert, so Pissoglio. Das Castello ist diejenige der drei alten Burgen Asconas, von deren Substanz sich noch am meisten erhalten hat, erklärt Michela Zucconi-Poncini. Die Konservatorin des Gemeindemuseums datiert den ältesten Teil des San-Materno-Schlosses (ursprünglich eben eine Burg), einen Wachturm, auf das 10. oder 11. Jahrhundert. Der Turm wurde zirka zweihundert Jahre später zur Altarnische einer romanischen Kirche umgemodelt, als die Burg in den Besitz der Familie De Castelletto überging. Die Kapelle erhielt eine wunderschöne Freskenmalerei, deren Reste heute noch zu sehen sind. Später entstand rund ums Schloss ein Dorfteil namens Castelletto. Im Jahre 1513 fiel das Castello den Eidgenossen in die Hände: Sie schliffen einen Teil und liessen den Rest unbenutzt. So erging es rund vierzig Burgen im Tessin; eigentlich blieben nur die drei Bellenzer Burgen sowie ein Rest der einstmals riesigen Anlage der Locarneser Burg übrig. Sogar die San-Materno-Kapelle verfiel zusehends, bis ums Jahr 1850 herum der adlige Franzose Enrico de Loppinot alles aufkaufte und einen umfassenden Ausund Wiederaufbau im sogenannt romantischen Stil veranlasste. Der heute sichtbare Turm ist ein damaliger „Neubau“, der auf der Südseite steht: Er vermittelt einen Eindruck, wie das Castello als Festung wohl aussah. Im Jahre 1919 kaufte die aus Belgien kommende Seidenhändlerfamilie Bachrach Schloss und umliegenden Park – und für die Tochter Charlotte liessen sie dann 1927 das Bauhaus-Theater errichten, das damals noch auf dem gleichen Parkgelände lag. Ausserdem gaben sie eine moderne Freske in Auftrag: Von 1919 bis 1922 erschuf der Sohn des russischen Malers Alexej Jawlensky, Andreas, in einem Schlafraum des Wohntraktes eine Deckenmalerei mit Sonne, Himmel und Blumen. Früher eine Wehrburg, später ein Treffpunkt von Künstlern – heute ist das Castello San Materno eine missachtete Visitenkarte am Ortseingang. Doch irgendwann wird es hoffentlich als Wahrzeichen Asconas in neuem Glanz erstrahlen.

Quelle: tessinerZeitung

4.5 Zimmer Einfamilienhaus mit Pool …..

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 9, 2009 von Immobilien Ticino

Tessin

Tessin

Die Residenz Solparco wurde 1980 erstellt und besteht aus fünf drei Reihenhausgruppen. Die notwendigen Renovationen wurden stets fachgerecht ausgeführt. So ist die Fassade kürzlich erneuert worden. Der Innenausbau des Hauses wirkt rustikal und heimelig Es ist komfortabel ausgebaut und bietet eine hohe Wohnqualität. Im Erdgeschoss sind das Atrio, der Wohn-/Essraum mit Kamin, die Küche, ein separates WC eingebaut. Dem Wohnraum vorgelagert sind die gedeckte Terrasse und eine kleine Rasenfläche. Im Obergeschoss befinden sich drei Zimmer und das Bad//WC. Ein schöner Ausblick erstreckt sich auf den Südhang des Locarnese mit seinen Ortschaften Brione s/Minusio und Orselina. Dank der Süd-Westlage des Hauses ergibt sich eine optimale Besonnung von morgens bis abends. Im Kellergeschoss sind eine Doppelgarage, ein Luftschutzkeller und die Waschküche mit Heizung eingebaut. Zur Ueberbauung gehört ein Aussenschwimmbad mit Liegewiese.

Weietr zum Einfamilienhaus mit Pool …..

4 1/2-Zimmer-Tessinerhaus mit traumhaftem Bergblick ….

Veröffentlicht in Immobilien mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 8, 2009 von Immobilien Ticino
Haus-Leventina-Panorama

Haus-Leventina-Panorama

Dieses 4 1/2-Zimmer-Chalet liegt an sehr ruhiger, sonniger Lage im Dorfkern von Anzonico auf 1000 m/M. an der Strada Alta in der Leventina.

Anzonico direkt an der bekannten Strada alta, der beliebten Höhenwanderung im Tessin, hoch über der Leventina.
Die Fahrt zur Autobahn A2 in Faido dauert 10 Minuten. Anzonico ist mit dem Postauto gut erreichbar. Die Fahrt in die Tessiner Zentren Lugano und Locarno dauert ca. 45 Minuten. Das Gebiet der Strada Alta ist beliebt für die vielen Wandermöglichkeiten. Die Skigebiete von Airolo und Carì sind in weniger als 30 Minuten zu erreichen.

Weitere Informationen zum Tessiner Haus in Anzonico …..

4.5-Zimmer Einfamilienhaus mit separater 1.5-Zimmer Einliegerwohnung ….

Veröffentlicht in Immobilien mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 7, 2009 von Immobilien Ticino

Das Gebäude wurde 1992 vollständig renoviert und ausgebaut. So befindet sich das Haus heute in einem guten baulichen Zustand. Es wirkt heimelig und versprüht das Tessiner Ambiente.

Gerra charakterisiert sich durch seinen Kirchturm der, auf einer Anhöhe gebaut, das kleine Dorf beherrscht. Die erste Kirche wurde im 16 Jh. durch einen Erdrutsch begraben, die zweite im Jahr 1817 durch eine Überschwemmung der Verzasca. Im Dorf findet man noch einige Häuser aus dem 15.Jahrhundert: Eines trägt die Jahrzahl 1470. Sie sind mit Votivtafeln und Fresken geschmückt, bei einigen Bildern ist die Handschrift des Malers Giovanni Antonio Vanoni zu erkennen. Es gibt ferner einige Brotbacköfen zu sehen. Im Ortskern von Lorentino steht ein Haus, an dem die Jahrzahl 1400 in den Stein gehauen ist.

Mehr zum Tessiner Haus in Gerra (Verzasca) …

Wiege der Alternativbewegungen im Tessin soll aufgewertet werden ….

Veröffentlicht in aktuelles, Sehenswertes mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 7, 2009 von Immobilien Ticino

Das historische Erbe auf dem Monte Verità oberhalb von Ascona soll aufgewertet werden. Als dringend erweist sich die Renovation der drei Gebäude, die zum Museumsrundgang gehören. Die Kosten für die Restauration werden auf drei Millionen Franken geschätzt.

Ascona. – Besonders der hölzerne Teil der Gebäude sowie die technischen Einrichtungen würden sich in einem prekären Zustand befinden, schreibt die Stiftung Monte Verità in einem Communiqué.

Man habe die Renovationskosten mit drei Millionen Franken bewusst hoch angesetzt, um vor Überraschungen gefeit zu sein. Es handle sich um ein einmaliges architektonisches und kulturelles Erbe, das es zu erhalten gelte.

Aus der Pionierzeit der lebensreformerischen Künstlerkolonie sind auf dem Monte Verità drei Gebäude übrig geblieben, die den heutigen Museumsrundgang bilden: Casa Anatta, Casa Selma und ein Pavillon aus Holz.

Während die Casa Selma eine typische „Licht-Luft-Hütte“ ist, diente die 1902 errichtete Casa Anatta den Gründern der Naturistenkolonie als Wohnhaus. Mit seinem Flachdach, den doppelten Wänden und Rolltüren galt es einst als „originellstes Schweizerhaus in Holz“.

Heute beherbergt die Casa Anatta eine permanente Ausstellung über die Geschichte des Monte Verità und seiner Kolonie, der in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Lebensreformer, Pazifisten, Anarchisten, Theosophen und Flüchtlinge angehörten.

Viel zur Wiederentdeckung von deren Ideen trug die Ausstellung mit dem Titel „Mammelle della verità“ von Harald Szeemann bei. Die Schau wurde in Zürich, Berlin, München und Wien gezeigt und war ein grosser Erfolg, da sie dem Bedürfnis nach Alternativen in den 1970er Jahren eine historische Grundlage gab.

Die Kosten für die Renovation der Gebäude sowie die Neuausrichtung des Hügels unter dem Titel „Monte Visione“ werden mit insgesamt 5,6 Millionen Franken veranschlagt.

Quelle: www.vaterland.li

Exclusive 5.5-Zimmer Villa mit Traumseesicht und direktem Seeanstoss …..

Veröffentlicht in Immobilien mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 3, 2009 von Immobilien Ticino

Villa mit Seeanstoss am Luganer See

Villa mit Seeanstoss am Luganer See

Von allen Zimmern und dem Aussenbereich erstreckt sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt Lugano und auf die bekannten Berge Monte Bre und Monte San Salvatore.Der Eigentümer der Liegenschaft ist Mitbesitzer einer Strandparzelle mit Liegewiese, Bootssteg und Badeplatz.

Die Küche ist aus Massivholz, im Wohnbereich sind ein wertvoller Travertin und in den Schlafräumen ein edler Holzboden (Dilegno) verlegt. Die Villetta wirkt sehr wohnlich und weist einen besonders schönen, hellen Wohnraum mit Cheminee auf.
Auf der Wohn- und Schlafebene befinden sich der Wohn-/Essraum, die Küche, drei Schlafzimmer und das Bad mit Dusche. Neben dem gedeckten Gartensitzplatz mit Aussenkamin und Pergola mit Steintischgruppe liegt unterhalb des Parkplatzes die Waschküche mit WC sowie ein obenliegender Bastel-/Werkstattraum. Mit separatem Zugang von der unteren Rasenfläche aus gelangen Sie in einen Grottoraum mit Sauna.

Mehr zur Villa mit Traumseesicht und Seeanstoss …..

Ferienhotel mit Schwimmbad, Sauna, Dampfbad, Whirlpool, und direktem Seezugang

Veröffentlicht in Immobilien mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 2, 2009 von Immobilien Ticino

Pool-mit-Zugang-Badestrand

Pool-mit-Zugang-Badestrand

Restaurant mit 60 Innen – u. 60 Aussenplätzen

7 Hotelappartements

11 Doppelzimmer

2 Einzelzimmer

Alle Zimmer mit Dusche / WC oder Bad / WC, Balkon, Panoramafenster oder Vorplatz, Kabel-TV und Radio.

Teilweise mit Kitchenette (2-Feld Kochstelle & Kühlschrank).

Wellnesszone mit 1 Massageraum plus 1 weiterer Behandlungsraum, Sauna, Dampfbad, Whirlpool, Ruhezone.

Das Seehotel ist offiziell seitens des Branchenverbandes GastroSuisse mit 3 Sternen klassifiziert.

Weitere Informationen zum Seehotel direkt am Lago Maggiore

Europas einziges Bauhaus-Theater steht in Ascona…..

Veröffentlicht in Immobilien, Sehenswertes mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Oktober 2, 2009 von Immobilien Ticino

Europas einziges Bauhaus-Theater steht in Ascona. Das vom Bremer Architekten Carl Weidemeyer erstellte Gebäude wurde soeben mit grossem Aufwand restauriert. Nun soll es zu einer Werkstatt der Tanzkunst werden. Damit knüpft es an seine Ursprünge an.

Bis vor wenigen Jahren war der Zustand des kleinen Theaters katastrophal. Der Putz bröckelte, die Geländer verrosteten, der Garten verwilderte, Wellblech schützte vor Regen.

Die reiche Gemeinde Ascona stand in der Kritik, weil sie dieses einzigartige Kulturdenkmal – seit 1995 unter Denkmalschutz – über Jahrzehnte hatte verlottern lassen.

Doch dies ist nun Geschichte. Dank einer aufwändigen Restauration erstrahlt das gemeindeeigne Teatro San Materno in neuem Glanz. Die Gemeinde Ascona hat 4,2 Millionen Franken in das Projekt gesteckt.

Die eigentliche Restaurierung dauerte drei Jahre; einst wurde das Haus in zwei Jahren gebaut. „Dies zeigt, wie schwierig so eine Restauration ist“, sagt Architekt Guido Tallone, der die Arbeiten leitete. Nur durch Laboranalysen konnten beispielsweise die Originalfarben rekonstruiert werden.

Quelle: www.swissinfo.ch

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