Laut eine Meldung des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes Schweiz (LID) sind im Südtessin einige Kastanienbäume erstmalig von der Kastaniengallwespe befallen worden. Der Schädling zählt zu den weltweit bedeutendsten an Kastanien.
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Die Möglichkeiten der Bekämpfung dieses Insektes sind beschränkt, da der Einsatz von Chemikalien meist wirkungslos ist. Lediglich die biologische Bekämpfung mittels Parasitoiden könne zu erfreulichen Ergebnissen führen
Die Kastaniengallwespe lässt die Blätter des Baumes verkrüppeln und verhindert den Fruchtansatz. Sogar gesamte Astpartien können absterben. Der Ernteausfall wird bis auf 70 Prozent beziffert. In Europa ist die so genannte Dryocosmus kuriphilus seit 2002 aus dem Piemont und seit 2005 aus Slowenien bekannt. 2005 wurden auch erste Vorkommen in Frankreich entdeckt.
Das Tessiner Umweltdepartement fordert die Bevölkerung auf, Bäume, die von der Kastaniengallwespe befallen sind, zu melden. Die Ausbreitung erfolgt vorwiegend durch den menschlichen Transport von befallenen Pflanzen respektive Pflanzenteilen.
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Dieser Eintrag wurde am Mai 22, 2009 um 11:37 erstellt und unter aktuelles mit Tags Ticino, Villa, Tessin, Schweiz, Lago Maggiore, Kanton, Lex Koller, Immobilie, Ascona, Wohnung, Chiasso, Bellinzona, Locarno, Locarnese, Gemüse, Haus, Maggia, Brissago, Südschweiz, Suisse, Landwitschaft, Umwelt, Kastanienbaum, Kastaniengallwespe, Schädling, Insekt, Frucht, Parasitoiden, Ernteausfall abgelegt. Du kannst die Antworten auf diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.
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