Tessin Immobilien

April 10, 2008

Die Centovalli Bahn ….

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Die Centovalli-Bahn von Locarno nach Domodossola. Eine Reise durch Nostalgie, Romantik und 52 Kilometer durch schwindelnde Höhen. Die Centovalli-Bahn ist genau das Richtige für Adrenalinsüchtige. Fast zwei Stunden dauert die Fahrt durch 34 Tunnel und über 83 Brücken. Tief unter den Gleisen öffnen sich riesige Schluchten und Wassermassen donnern zu Tal. Die vielen Bahnstationen auf der Strecke sind ideale Ausgangspunkte für Wanderungen. Viele der Wege waren früher Maultierpfade, auf ihnen brachten die Männer aus den Bergdörfern die selbstgeflochtenen Körbe und geschnitzten Holzwaren nach Norditalien und in die deutsche Schweiz (offiziell).

Geschichte:

1898 stellt Francesco Balli, Bürgermeister von Locarno, an den Bundesraat einen formellen Antrag für die Konzession einer Eisenbahnlinie.

Im Mai 1913 beginnen auf Schweizer Boden die Bauarbeiten der Centovallibahn. Am 23. November des gleichen Jahres werden aufgrund des Konkurses der französisch-amerikanischen Bank von Paris, die die Finanzierung der Linie sicherstellen sollte, die Arbeiten eingestellt.

Der Bau geht im April 1914 , in beschränktem Masse weiter und wird zu Kriegsbeginn erneut eingestellt.
Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten erfolgt im August 1921. Am 27. März 1923 treffen sich die beiden Gruppen, die die Gleise verlegen (eine aus der Schweiz, eine aus Italien) in Santa Maria Maggiore.

Grosse Einweihung der Locarno-Domodossola-Bahn, die in der Schweiz “Centovallina” und in Italien “Vigezzina” genannt wird, ist am 25. November 1923.

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