Vom Castelgrande gegen Westen erstreckt sich eine Befestigungsanlage, auch Grosse Mauer genannt, die bis zum Fluss Ticino reicht, der in der Vergangenheit oft mit verheerenden Folgen über die Ufer trat. Die bekannteste dieser Naturkatastrophen war die “Buzza di Biasca” im Jahr 1515, die damals die wohl schönste zinnenbewehrte Brücke der Lombardei zerstörte. Die Mauer wird auf der linken Seite von Rebbergen, auf der rechten Seite von abschüssigen Felsen gesäumt. Bis 1889 war die Stadtmauer bis zum Tor der Visconti (1869 abgebrochen) noch gut erhalten. Das Mauerwerk war an dieser Strecke dreieinhalb Meter dick. Die Mauer ist auf ihrer ganzen Länge von einem gedeckten Tunnel durchzogen, der ein Tonnengewölbe aufweist. Darüber befindet sich Wehrgang, der mit seiner Breite vom vier Metern und sechzig Zentimetern eine eigentliche “hängende Strasse” darstellt.
Januar 31, 2008
Januar 27, 2008
Der Monte Lema, oder der panoramische Gipfel der ital. Schweiz
Ist mit 1624 Metern der eindrücklichste Aussichtsberg der Südschweiz. Von seiner natürlichen, grünen Terrasse eröffnet sich eine einzigartige Panoramasicht auf das Südtessin, den Luganersee, die Täler um Luino und den Lago Maggiore. Darüber hinauf schweift der Blick bis zu den Bündner und Berner Alpen, den Walliser Gipfeln der Po-Ebene und Mailand. Der Monte Lema ist ein Naturparadies ersten Ranges und Ausgangspunkt für zahlreiche, lohnende Wanderungen, die über den Grat des Berges verlaufen und an seinen Abhängen durch wunderschöne Landschaften führen. Monte Lema bedeutet Bergerlebnis total: man begegnet Herden schottischer Hochlandrinder, kann verlassene Eisenbergwerke entdecken, frische Alpenmilch trinken, über ausgedehnte Weiden wandern und die anregende Atmosphäre typischer Malcantone-Dörfer auf sich wirken lassen.
Klima und Beschaffenheit das Monte Lema sind Ideal für alle, die den Zauber eines Gleitschirmfluges voll auskosten möchten, oder mit dem Mountain-Bike die einmalige Natur entdecken und sich an rasanten Abfahrten berauschen wollen.
Von Miglieglia erreicht die moderne Seilbahn in nur 10 Minuten den Gipfel des Lema.
Eine grüne natürliche Terrasse zu 1624 Metern Höhe , erfahren Sie mehr ……..
Planetenweg Locarno , von Locarno nach Tegna
Dieser Ausflug startet nach dem Lido von Locarno und führt den Fluss entlang nach Tegna. Es ist ein vorwiegend flacher Weg, aber es ist trotzdem empfehlenswert ein paar gute Schuhe zu tragen, denn die Strecke zieht sich über 6 km Länge.
Die ?Astrovia? ist ein Lehr-Parcours und wurde vom astronomischen Verein des Kantons Tessin im Jahr 2001 realisiert. Dieser wiederspiegelt unser Sonnensystem im Massstab 1 : 1 000 000 000 (1mm der Astrovia entspricht 1000 km in der Realität). Sie streckt sich einer grünen, ruhigen Zone am Ufer des Flusses Maggia entlang, von Locarno nach Tegna: 6 km in ca. 2 Stunden zu Fuss zu begehen (45 Minuten mit dem Fahrrad). Die Rückkehr ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Der Ausgangspunkt befindet sich bei der Flussmündung der Maggia, am Ende des Viale al Lido, wo eine Tafel über die verschiedenen technischen Daten der himmlischen Körper Auskunft gibt. Die Planeten-Modelle wurden aus Plexiglas, Marmor und Stahl konstruiert.
Zu Beginn befindet sich die Sonne: die Strecke führt den Flussdamm entlang 1500m bis zum Modell des Saturns, das sich im Bereich der neuen Strassenbrücke Morettina befindet. Hier überquert man die Maggia und läuft auf dem rechten Flussufer weiter (der Fluss befindet sich nun auf unserer rechten) bis zu den Gerre von Losone (Golf) wo sich das Modell Neptun befindet. Man folgt nun dem Ufer des Flusses Melezza bis zur Fussgängerbrücke, überquert diese und erreicht dann Tegna wo sich am Fusse des Kirchturms Pluto als letztes Modell befindet. Von Tegna kann man mit der Centovallibahn nach Locarno zurückfahren.
Zu Beginn des Spazierganges, an der Maggiamündung, kann man sich eine Vorstellung der ganzen Strecke machen indem man taleinwärts Richtung Terre di Pedemonte blickt und dabei, auf dem rechten Berghang oberhalb von Tegna, ein helles Gebäude sieht, die kleine Kirche St. Anna.
Dauer der Wanderung: ca. 3 Sunden
Januar 26, 2008
Weinmuseum in Tenero
Eingerichtet von der Weinfirma Matasci in den Kellern der Villa Jelmini, vermittelt dieses Museum einen umfassenden Einblick in einen wichtigen Teil der landwirtschaftlichen Tätigkeit, Rebbau und Weinproduktion. Zu sehen sind Fässer, Kufen, Tragfässer, Traubenpressen, Flaschen und Korbflaschen sowie Apparate zur Abfüllung und Verkorkung. Ferner werden die wichtigsten Phasen des Weinbaus dargestellt, von der Pflege der Reben bis zur Schnapsbrennerei.
Wo : Matasci Fratelli- via Verbano, 6598 Tenero
Museo etnografico di Valmaggia
Das Museum des Maggiatals hat seinen Sitz in Cevio und ist in einer schönen Gruppe alter Bürgerhäuser in der Nähe der Kirche San Giovanni Battista untergebracht. Die Tätigkeit wurde 1963 aufgenommen in den Räumen des Palazzo Franzoni, den der Statthalter der Vogtei Valle Maggia, Giovan Angelo Franzoni, zu Beginn des 17. Jahrhunderts hatte bauen lassen. Dieses Gebäude ist im Jahre 2002 vollständig renoviert worden und zeigt auf drei Etagen einiges über die geografischen Aspekte des Tals und das frühere Alltagsleben. Ein unterirdischer Gang führt vom Parterre des Palazzo Franzoni zu den Kellern, die unter einem mächtigen Felsen hinter dem Museum angelegt wurden.
Das Talmuseum verfügt über zwei weitere Ruralbauten von grossem Interesse: das Grotto del Sole am Fusse des nahen Berges (der Name ist von der Dekoration des Rundfensters abgeleitet) und die Torba (Kornspeicher) des 17. Jahrhunderts in Sonlerto im Val Bavona. Im Museumshof steht eine riesige Traubenpresse.
Ende der achtziger Jahre liess der Museumsverein auch die Casa Respini-Moretti, am Nordende der Häusergruppe, restaurieren, um weitere Ausstellungsräume zu gewinnen. Der Museumsbestand: bäuerliche und handwerkliche Gerätschaften, Haushaltgegenstände, Trachten, Tierzucht (vor allem die für die Bevölkerung der Alpentäler früher wirtschaftlich entscheidende Ziegenhaltung), Abbau und Verarbeitung des Specksteins, Werke des Volksmalers Giovanni Antonio Vanoni und anderer Künstler aus dem Maggiatal. Das Museum besitzt auch eine bedeutende Sammlung von Andachtsbildchen, die die Entwicklung des Geschmacks und der Volksfrömmigkeit aufzeigt.
Die permanente Ausstellung wird immer wieder durch interessante Sonderausstellungen ergänzt.Quelle: “Musei etnografici del Cantone Ticino”-CDRom-1996
Wo : Palazzo Franzoni, Casa Respini-Moretti, 6675 Cevio
Website: www.museovalmaggia.ch
Januar 23, 2008
Ponte “dei salti” oder Römerbrücke
Der Ponte dei salti, auch als Römerbrücke bekannt, führt bei Lavertezzo über den Fluss Verzasca. Es ist eine Steinbrücke mit zwei Bögen, die im Mittelalter gebaut wurde. Nach der teilweisen Zerstörung im Jahre 1868 wurde sie 1960 neu aufgebaut. In der Nähe befindet sich eine Kapelle aus dem 18. Jahrhundert.
WO: 6633 Lavertezzo
Das Schloss Visconti in Locarno
Der Ursprung der Burg in ihrer ältesten Form ist ungewiss. Das jetzige Gebäude stammt vermutlich aus dem Jahre 1342, als das Castello vom Mailänder Machthaber Luchino Visconti erobert und ausgebaut wurde. Zwischen 1439 und 1466 wurde es von der Familie Rusca bewohnt, die bedeutende Festungsanlagen errichtete, die nicht nur das Schloss, sondern auch den Hafen schützen sollten und bis ans untere Ende der heutigen Via Franchino Rusca reichten. Nach dem Sieg der Eidgenossen im Jahre 1532 wurde die Burg zum grossen Teil geschleift. Von den vier Türmen ist nur einer übriggeblieben. Das Castello, ein bemerkenswerter Bau im Renaissancestil, wurde von Edoardo Berta (1923) restauriert. Es gelang ihm, den strengen Anblick des Turms und der wehrhaften Zinnen mit der Anmut der Fensterreihen und der Loggien zu einer perfekten Harmonie zu verschmelzen. Der Hof weist ein Portikum, eine kleine Loggia und den Treppenaufgang zu den Räumlichkeiten auf. Ein Fresko lombardischer Schule beim Eingang stellt die Madonna mit Heiligen dar. Ein Mitglied der Familie Rusca, unter dem Schutz von Beatrice Casati, der Ehefrau von Franchino Rusca, ist in kniender Haltung zu erkennen. Die Figur eines Landvogts auf der rechten Seite ist im 17. Jahrhundert beigefügt worden. Die Wände und Decken der Säle sind zum grossen Teil mit den Wappen der Vogte verziert, angefangen mit dem Berner Sebastian von Stein. Die zahlreichen Kassettendecken tragen gotische Dekorelemente. Häufig Graffiti mit den Wappen der Rusca und der Landvogte , bemerkenswerte Kapitelle und Inschriften der Landvogte zu entdecken.
Das Castello nimmt heute das Städtische und das Archaologische Museum auf.
Quelle: Ticino….
Januar 22, 2008
Der Antiquitätenmarkt in Lugano
Die Liebhaber von Antiquitäten kommen an diesem Markt voll auf Ihre Rechnung. Besonders gefragt sind Bücher, Bilderrahmen, Silber- und Kristallwaren, die an zahlreichen Marktständen zur Geltung kommen. Es fehlt auch nicht an ausgesprochenen Trouvailles.
Wann: Freitags von 08.00 bis 12.00 Uhr und Samstags von 08.00 bis 17.00 Uhr
Wo: Quartiere Canova, 6900 Lugano
Der Blumen, Früchte und Gemüse Markt in Lugano
Der Blumen-, Früchte- und Gemüse-Markt bietet eine grosse Auswahl an Produkten, erntefrisch aus der Region auf den Markt gebracht. Feinschmecker finden hervorragende Landesprodukte wie Eier, Frischkäse, Wurstwaren und viele Leckerbissen mehr.
Wann: Freitags von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Wo: Piazza della Riforma, 6900 Lugano
Januar 20, 2008
Gebraucht Büchermarkt…
Für alle Leseratten und Literaturbegeisterte gibt es regelmäßig solche Märkte und zwar jeden dritten Mittwoch im Monat in:
6850 Mendrisio , Piazzale alla Valle von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr
und
jeden ersten Mittwoch im Monat in:
6500 Bellinzona, Piazza Magoria von 13.00 Uhr bist 18.30 Uhr